Von Süd nach Nord

Ein kurzes Statement der letzten Tage, ehe es heute Nacht mit dem Flieger in die USA geht.

Ich hatte ja erwähnt, dass ich etwas abkürze und gewisse Sachen aufgrund von Zeitdruck auslassen werde. Dies habe ich auch gemacht.

Von Cusco ging es mit dem Nachtbus nach Arequipa. War eine sehr entspannte aber lange Fahrt. Abends um 19:00 Uhr wurde ich abgeholt und gegen 06:00 Uhr am nächsten Morgen wieder abgesetzt. Der Bus war ein Doppeldecker und die Sitze mehr als bequem. Also wenn man 1.80m groß ist und nicht ein paar Zentimeter größer, denn dann sind auch die bequemsten Liegesitze, doch eher etwas unpassend konzipiert.

Dementsprechend froh war ich dann über zwei Dinge! Erstens, als die Fahrt rum war, zweitens dass auf mich in zwei Tagen das Flugzeug wartet und nicht wieder der Bus.

Die folgenden zwei Tage habe ich bei strahlendem Sonnenschein in Arequipa verbracht. Eine sehr schöne Stadt. Die Gebäude der Altstadt sind aus weißem Vulkangestein und im spanischen Kolonialstil erbaut. Der Marktplatz ist aus meiner Sicht einer der schönsten Plätze überhaupt. Habe dort sehr viel Zeit verbracht, entweder in einem der zahlreichen Cafés rundherum oder auf einer Parkbank mitten auf dem Platz.

Zudem hatte mein Hostel ein Rooftop mit angeschlossener Bar. Sprich man konnte morgens das Frühstück mit einem tollen Blick auf die Vulkane geniessen, oder eben Abends mit einem Pisco Sour ( dem „Nationalgetränk“ Perus) den Tag ausklingen lassen.

Ebenso hat Arequipa ein wunderschön erhaltenes Kloster, das Kloster Catalina. Unbedingt eine Sehenswürdigkeit, wenn man schonmal hier ist. Das Kloster stammt aus dem 16ten Jahrhundert und ich habe mich tatsächlich etwas in diese Zeit zurückversetzt gefühlt, als ich durch die Gassen gelaufen bin.

Zum Abschluss meines Aufenthalt, habe ich mich noch an ein Nationalgericht Perus herangetraut, nämlich Meerschweinchen. Ja ich habe es versucht, der ein oder andere wird mich sicher jetzt weniger mögen, aber ich wollte es einfach mal ausprobieren. War interessant, hat wie alles Andere was man vorher nicht kannte wie Hühnchen geschmeckt. Ich würde es aber kein zweites Mal essen.

Nach zwei sehr schönen und entspannten Tagen, ging es dann weiter, nämlich nach Lima. Wie erwähnt mit dem Flieger.

In Lima, bzw. In dem Touristenstadtteil Miraflores angekommen, war ich erst einmal erstaunt dass Lima sich vom Rest des Landes komplett abhebt. Sehr westlich, kaum noch traditionell gekleidete Menschen. Mein Hostel lag auch mitten in einer von Pubs übersäten Straße.

Da es die zwei Tage in Lima eigentlich pausenlos bewölkt war und es auch geregnet hat, habe ich mein Sightseeingprogramm recht kurz gehalten. Ich war an der Pazifikpromenande spazieren, bin etwas durch die Stadt gelaufen, die ein oder andere Kirche angeschaut und hab mich einfach von dem Gewusel mitreißen lassen.

Jetzt sitze ich am Flughafen, warte auf meinen Flug und lasse mir meine Südamerika Reise noch einmal durch den Kopf gehen! Es war eine sehr beeindruckende und interessante Reise! Die Höhepunkte wie die Atacama Wüste, die Salzseen von Uyuni, Machu Picchu und die Rainbow Mountains waren beeindruckend! Ich bin wahnsinnig froh, dass ich das Abenteuer eingegangen bin.

Dennoch sechs Wochen, wenn man Neuseeland dazu zählt, ist schon eine sehr lange Zeit, wenn man alleine ist! Natürlich lernt man täglich neue Leute kennen, es ist wahnsinnig interessant, was man so erzählt bekommt von Fremden. Man merkt allerdings irgendwann, dass der tägliche Smalltalk einen nicht ausfüllt und man sich ein bekanntes Gesicht doch herbeisehnt!

Zum Glück fliege ich heute Nacht in die USA und werde dort meinen Vater und meinen Bruder nach einigen Monaten wiedersehen. Die Beiden machen an der Westküste einen klassischen Roadtrip und haben mich gefragt, ob ich nicht Lust hätte dazuzustoßen.

Ich freue mich wahnsinnig die Beiden wiederzusehen! Wobei ich im ersten Moment unschlüssig war, ob ich das tatsächlich machen sollte. Der Grund lag darin, dass mein Vater, so großzügig wie er immer ist, mir damals nach meinem Studium eine USA Reise zum Abschluss geschenkt hatte. Das Selbe hat er jetzt mit meinem Bruder vor. Da ich den Beiden nicht in Ihrer Reise rumfuschen wollte, habe ich zuerst gezögert. Nachdem aber Beide, insbesondere mein Bruder meinten ich solle doch mitkommen, habe ich ohne großes weiteres Zögern direkt den Flug nach San Francisco gebucht.

Wir werden jetzt, die kommenden 16 Tage von San Francisco, über Las Vegas, diverse Nationalparks und Canyons nach Los Angeles fahren. Dort schmeißen mich die Beiden raus und fahren zurück nach San Francisco. Ich werde für ein paar Tage in Los Angeles bei einem meiner Kumpels bleiben, bekannt ist er euch, wenn ihr ihn nicht persönlich kennt, aus meiner Reise über die Inseln der Philippinen.

Was danach passiert, werdet ihr noch rechtzeitig hören! Bis dahin, ich wünsche euch noch ein schönes restliches Wochenende und wir hören uns aus den USA.

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