Auf Indianer Jones und Lara Crofts Pfaden

Perfekt zum Start in die neue Woche dachte ich mir, informiere ich doch einmal meine fleißigen Mitleser was ich wieder so getrieben habe.

Da ich doch etwas zu schnell für meinen letzten Blogeintrag war, noch ein kurzer Nachtrag.

Wir haben in Vietnam tatsächlich doch noch etwas tolles erlebt! Am letzten Tag, bevor der Flieger uns zum nächsten Ziel bringen sollte, waren wir noch in Da Nang bei den Marble Mountains.

Die Marble Mountains sind eine Tempelanlage mitten auf einem Berg. Mit Pagoden, Tempeln, Gräbern, Grotten, Höhlen und auch Höhlentempeln. Sehr interessant und auch beeindruckend.

Nachdem wir das dann auch von unserer Liste gestrichen hatten, ging es mit dem Taxi zum Flughafen. Dort wartete auch schon der Flieger nach Ho Chi Minh City (ehem. Saigon). Völlig platt ging es dort nur noch spät Abends ins Hotel, ehe es am nächsten Morgen wieder mit dem Flieger zum eigentlichen Bestimmungsort weiterging.

Tschüss Vietnam, hallo Kambodscha! In Sihanoukville ging es im Flughafen erstmal zur Einwanderungsbehörde! Kurzer Prozess beim Visum, einfach ein Blatt Papier ausfüllen, Passbild draufkleben, 30$ übergeben und schon war die Erlaubnis da ins Land einzureisen zu dürfen. Kambodscha ist noch eins der wenigen Länder wofür man als Deutscher ein Visum benötigt.

Vom Flughafen ging es dann zum Hafen weiter, wo wir mit der Fähre auf die Insel Koh Rong übergesetzt sind. Magen hat wieder mitgespielt, ich bin wieder seefest.

Hier auf der Insel waren wir knappe 5 Tage. Was haben wir hier gemacht? Bis auf relaxen? So gut wie nichts! Einfach mal abschalten und das Gesehene der letzten Tage sacken lassen. Fiel uns nicht schwer einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Der Strand ein Traum, schneeweißer Sand, klares farbenfrohes Wasser und dazu tolles Wetter. Noch etwas mehr Bräune für meine Haut, ich bin ja schließlich noch käseweiß 😉

Das Hotel war eigentlich kein Hotel, sondern eher sehr einfache Bambushütten, mit einem Bett und einer offenen Dusche am Haus ( Wasserschlauch). Der einzige Luxus war die kleine Lampe an der Decke und die Schatztruhe in der Ecke für unsere Wertsachen. Das Ganze dann abgerundet, dass unsere Hütte mitten im Busch stand! Für die nächsten Tage aber absolut ausreichend!

Dafür war aber der Gemeinschaftsbereich, sprich Restaurant und Chillout Area umso besser! Eine riesige Bambushütte mit Blick aufs Meer. Alte Teakholzmöbel, die typischen thailändischen Sitzkissen und sehr dezent gehaltene Beleuchtung, haben das Flair abgerundet. Absolut ein Ort um entspannen zu können.

Nachdem wir neue Kraft getankt haben, ging es dann auch schon wieder weiter. Mit der Fähre zurück aufs Festland. Von dort mit dem Flugzeug nach Siem Reap!

Dort angekommen ging es bei warmen 37 Grad und gefühlt 100% Luftfeuchtigkeit, direkt ins Hotel. Eingecheckt, kurz gechillt und geplant wie wir die nächsten Tage angehen!

Was kann man in Siem Reap machen fragt ihr euch?

Wem Siem Reap, bzw. Angkor Wat nichts sagt, einfach mal Googeln, oder entweder die Filme Tomb Raider und Indianer Jones schauen. Dabei bekommt man ein Gefühl dafür, was man hier erleben kann.

Die folgenden Tage waren dementsprechend mehr als beeindruckend und spannend! Zu Recht eines der Highlights der Reise die ich mir im Vorfeld ganz fett markiert hatte.

Wir haben zwei von unseren drei ganzen Tagen damit verbracht durch diverse Tempelanlagen zu laufen und einfach mit offenen Mündern zu staunen wie unbeschreiblich gigantisch und sogleich beeindruckend diese ganzen Gebäude auf uns gewirkt haben. Absolut ein Ort wo man einmal im Leben gewesen sein muss, nach meiner Meinung nach. Ein Wort dazu: Pflichtprogramm!

Nachfolgende Bilder veranschaulichen zwar was man sehen kann, aber es ist noch einmal was komplett anderes wenn man mitten drin steht. Da ich ja eh ein Faible für alte Gebäude, Burgen, etc. habe, habe ich mich natürlich fotografisch auch etwas austoben können.

Da die kompletten Anlagen doch recht weit auseinander liegen und es eben jede Menge Tempel gibt, hatten wir uns für zwei Tage einen Einheimischen mit seinem Tuk Tuk geschnappt, der sich im Endeffekt auch als Glücksgriff herausgestellt hat. Er war auch als Tourguide sehr gut zu gebrauchen und hat uns selbst an Orte gefahren, die eigentlich abgesperrt waren.

Warum abgesperrt? Nunja wir haben zufälligerweise genau das Wochenende erwischt, wo in Kambodscha das Khmer New Year gefeiert wird. Sprich drei Tage Party überall. Kambodschaner die es sich leisten können, kommen an diesem Wochenende im Jahr nach Siem Reap und feiern mit der ganzen Familie ein riesiges Fest.

Am Anfang dachten wir noch, ohje es wird sicherlich brechend voll sein und man wird nur so durch die Tempel durchgedrückt. Im Endeffekt war es gar nicht so. Klar an den Haupttempeln Angkor Wat und eben durch den Film Tomb Raider bekannten Tempel Ta Phrom war einiges los, aber alle anderen Tempel die wir bestaunen durften, waren wir teilweise komplett allein!

Da die beiden Tage doch durchaus anstrengend waren und wir das Gesehene auch erstmal verarbeiten mussten, haben wir uns dazu entschlossen den dritten Tag einfach am wunderschönen Hotelpool zu verbringen.

Somit ist die Rundreise Vietnam / Kambodscha leider auch schon wieder rum. Es war echt eine sehr aufregende Reise für die man sicherlich noch jede Menge Zeit hätte einplanen können, aber ja ich denke wir haben es sehr effektiv genutzt.

Jetzt geht es morgen mit dem Flieger nach Bangkok, da wartet die obligatorische „One Night in Bangkok“ auf uns ehe es dann am Tag drauf tatsächlich nach Neuseeland geht.

Zwei Monate Asien sind dann rum, Wahnsinn wie schnell das ging! Es war eine mehr als beeindruckende Station meiner Reise. Vielen Dank auch an Alle die mich bisher auf der Reise begleitet haben, es war großartig 🙂

Es wartet nun ein Campingwagen in Auckland und drei Wochen „Einsamkeit“ auf mich. Aber ja, nicht den Kopf in den Sand stecken bzw. unter Wasser, sondern mal sehen was die Nordinsel Neuseelands zu bieten hat. Ich bin schon ganz gespannt.

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