Stopover Hong Kong

Wir hatten Bohol hinter uns gelassen und saßen wieder im Flieger. Es war der selbe Flieger und die selben Piloten wie auf dem Hinflug. Ja genau, wir waren wieder mit dem Wasserflugzeug unterwegs. Dieses Mal aber nicht so entspannt wie beim Hinflug, wir hatten einige Turbulenzen und der Pilot hat uns dann auch mal gezeigt wie richtiges Fliegen geht, ohne den ganzen technischen Schnickschnack.

Mit gefühltem 90 Grad Winkel zur Landebahn hin, hat er den Flieger dann auch einigermaßen sicher auf den Boden gebracht. Das war eindeutig mal ein Erlebnis.

Besonders als man dann gesehen hat, wie der Wind das geparkte Flugzeug einfach mal gedreht hat, während wir beim Aussteigen waren. Vielen Dank an den Piloten an dieser Stelle.

Um das Erlebnis dann noch zu untermauern, ging es dann an den Hafen, wo das Boot schon auf uns gewartet hat. Mit dem Titanic Song von Celine Dion, „My Heart Will Go on“, was aus den Lautsprechern gedröhnt hatte, haben wir uns dann um einiges sicherer gefühlt. *Ironie off*

Endlich auf Boracay angekommen, schnell im Hotel eingecheckt und dann auch das getan was man hier so macht. Ab an den Strand, der wirklich unfassbar schön aber doch extremst überlaufen ist! Heddesheimer Badesee lässt grüßen!

Hat uns nicht weiter gestört, da wir die erste Bar des Tages ausgespäht hatten.

In der Beach Hut Bar haben wir den Abend schon gegen 16:00 Uhr eingeleutet, nach der Reiseerfahrung von heute, aus meiner Sicht mal völlig in Ordnung.

Was soll ich zum restlichen Abend sagen? Ich denke die Aussage, wir hatten den ein oder anderen Drink, dürfte genügen.

Da es doch recht feuchtfröhlich zuging, war der nächste Tag doch eher verbraucht.

Kurzer Spaziergang in der Stadt, das war es dann aber auch schon für diesen Tag.

Am letzten Tag auf Boracay, was auch soviel bedeutete wie der letzte Tag auf den Philippinen, haben wir noch die Insel erkundet. Haben einige Sightseeingspots abgearbeitet, haben lecker am Strand gegessen und haben Abends nochmal „unsere“ Beachbar besucht. Diesmal aber nur zum Sonnenuntergang, der von dort echt genial zu bestaunen war.

Wie schon erwähnt, der nächste Stop hieß Hong Kong! Ab in die Weltmetropole.

Mit dem Flieger ging es von Boracay über Manila nach Hong Kong. Es war ein sehr anstrengender und langer Reisetag, wir waren tatsächlich 14 Stunden unterwegs, da wir zu allem Überfluss zwei Stunden auf dem Rollfeld in Manila standen und nichts mehr ging.

Endlich angekommen, sind wir aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen. Hochhäuser an Hochhäuser soweit man sehen kann. Der Hafen bei Nacht in meinen Augen wunderschön! Alles echt sehr beeindruckend!

Hong Kong hat uns dann auch wieder in die Realität zurückgeholt, aus der wir eigentlich kommen! Auf den Philippinen noch stundenlang sinniert was besser ist! Ob gut zu verdienen und planen zu können oder einfach das Leben so zu nehmen wie es kommt und von Tag zu Tag zu leben. In Hong Kong hat man dann schnell wieder gemerkt, dass man mit dem entspannten Leben was man auf den Philippinen hatte, bei uns in unserer Welt nicht weit kommt. Eigentlich schade, denn die Herzlichkeit und die Dankbarkeit der Filippinos ist echt einmalig.

Was haben wir in Hong Kong gemacht? Da wir nur zwei ganze Tage hatten, war das Programm doch sehr intensiv. Wir haben uns dazu entschieden, einfach zuerst mal mit dem typischen Hop On, Hop off Bus zu fahren und einen Überblick zu bekommen.

Ansonsten sind wir mit der Bergbahn auf den Berg in Hong Kong Island gefahren, hatten also eine tolle Aussicht auf die Hochhäuser. Wir waren im Hafen und sind mit der Fähre gefahren. Ebenso waren wir in Stanley am Strand und sind über die Nathon Road, meiner Meinung nach schon so etwas wie der Big Apple nur eben auf Chinesisch, gefahren.

Wir haben uns an die typische Hong Konger Küche gewagt. Einiges ausprobiert, das ein oder andere hat besser oder schlechter geschmeckt, eine Erfahrung war es auf jeden Fall wert.

Am letzten Abend waren wir dann noch beim Mittwoch Abend Flutlicht Pferderennen. Wirklich ein Event was man einmal mitgemacht haben sollte, wenn man in Hong Kong ist. Alle Schichten der Gesellschaft treffen sich dort um Bier zu trinken, Spass zu haben und natürlich zu wetten. Alles in einer Atmosphäre, die vermutlich seinesgleichen sucht. Also ich kannte bisher nur die Pferderennbahn in Seckenheim und die hat keine Hochhäuser rundherum und der Wetteinsatz beträgt auch nicht mehrere Millionen Euro.

Das Rennen war auf jeden Fall ein toller Abschluss der Reise mit Christof. Er ist jetzt gerade auf dem Weg in die USA. Was bedeutet das für mich? Wie geht es jetzt weiter?

Ihr fragt euch sicher wo ich jetzt gerade stecke? Mittlerweile bin ich in Hanoi angekommen, sprich ich habe einen Stempel von Vietnam in meinem Reisepass .

In Hanoi werde ich jetzt zwei Tage sein, bis die nächste Reisebegleitung hier ankommt.

Eine gute Freundin kommt mich besuchen und wir werden in drei Wochen Vietnam und Kambodscha bereisen. Das wird auch meine Abschlussreise in Asien sein, danach geht es für mich weiter Richtung Neuseeland.

Aber bis dahin, werdet ihr sicher noch das ein oder Andere von mir hören!

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